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Übungswerkstatt

Die Übungswerkstatt des Bildungswerks des Handwerks in Alzey bietet im Bereich Jugend und Schule praktische Erprobungsmöglichkeiten der Arbeitsfelder Holz und Metall. In der Maßnahme „Fit für den Job“, die 2010/2011 zum sechsten Mal im Bildungswerk durchgeführt wird, werden hier zum Beispiel im Rahmen verschiedener Projekte Bausteine zur praktischen Qualifizierung angeboten, aus denen die Jugendlichen frei wählen können, wie

  • Baustein 1: Einführung in die Maschinenarbeit in der Holz- und Metallverarbeitung
  • Baustein 2: Messen, anreißen, prüfen
  • Baustein 3: Sägen, hobeln, stemmen
  • Baustein 4: Herstellen ausgewählter Holzverbindungen
  • Baustein 5: Oberflächenbehandlung
  • Baustein 6: Drehen, Fräsen, Bohren
  • Baustein 7: Schweißen
  • Baustein 8: Pläne und Zeichnungen lesen und verstehen
  • Baustein 9: Einführung ins technische Zeichnen

In Anlehnung an den Ausbildungsrahmenplan des Tischlers und des Metallbauers werden so fachpraktische Fertigkeiten seitens der Teilnehmenden erworben. Im Mittelpunkt steht dabei das Training von Grundfertigkeiten durch die Be- und Verarbeitung der verschiedenen Werkstoffe mit unterschiedlichen Handwerkzeugen. Im Bereich Metall werden zusätzliche Blechtreibarbeiten mit Kugel- und Polierhämmern vollzogen; im Einzelfall auch Grundtechniken in der Schweißtechnik „MIG-MAC“ vermittelt.

Die entstehenden Handwerkserzeugnisse wurden beispielsweise auf dem Alzeyer Weihnachtsmarkt als Spendenaktion für Ruanda angeboten. Weiterhin wurden Sitzbänke zur Steigerung der Attraktivität des Selztalradwanderwegs in Alzey oder eines Abenteuerspielplatzes in Worms angefertigt. Im Zuge des Rahmenprojekts „Grenzen überwinden – Türen aufstoßen“ entwarfen die Teilnehmenden in einem Kunstprojekt im Bereich Metall in Zusammenarbeit mit dem freischaffenden Künstler Joachim Harbut „Ein Tor ins Leben“, welches gemeinsam aus Metallschrott und weiteren Materialien gefertigt wird und in Absprache mit den Behörden als Eingang zum Selztalweg platziert wurde.

Ziel solcher Projektarbeiten ist es, den Wert eigener und fremder Arbeit und deren Auswirkung auf die persönliche berufliche Entwicklung direkt erfahrbar werden zu lassen, um so gestärkt in zukünftige Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse einsteigen zu können.

Die Werkstatt wird innerhalb des Bereichs Jugend und Schule zudem im Rahmen eines Praxistages durch die Realschule plus genutzt. Ebenfalls können Jugendliche, die im Zuge schulischer Praktika keinen Platz finden, hier aufgefangen werden.

Zu Bildern früherer Projekte unserer Werkstatt gelangen Sie hier.

 

 

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